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Wissenschaftlich belegt:
So sicher sind Kinobesuche in Corona-Zeiten!


Pressemitteilung / 12.8.2020

Seit Pfingsten ist Das Lumen wieder geöffnet und spielt seitdem ein volles Programm mit rund 40 Filmen je Spielwoche. Auch Event-Reihen wie die Sneak- Preview und die „Ladies Night“ sind wieder angelaufen. Wegen bislang mangelnder großer Filmstarts und des schönen Sommerwetters ist ein kostendeckender Betrieb bislang aber nicht möglich.
Am 26. August startet mit TENET der erste Blockbuster-Kandidat nach der Zwangsschließung im März.

Die Betreiber Meinolf Thies und Lutz Nennmann sowie deren Assistent, Benjamin Riedel, sagen: „Das Echo der Gäste, die seit Ende Mai ins Lumen kommen, ist mit Blick auf die Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen bei uns sehr positiv. Der Betrieb läuft reibungslos und die Kinogänger sind sehr entspannt und tauchen spätestens dann aus dem Alltag ab, wenn sie im Kinosessel sitzen, den Mund-Nasen-Schutz ablegen und das Programm beginnt.“
Das Gefühl der Sicherheit ist bei den Besuchern aus Betreibersicht schon deshalb vorhanden, weil das Dürener Innenstadtkino den Vorteil großzügiger Räumlichkeiten hat, was schon mit einem weitläufigen Foyer des Kinos anfängt. Dass auch in den Sälen niemand ein schlechtes oder gar unsicheres Gefühl haben muss, belegt eine veröffentlichte Studie des Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin. Ein Kinobesuch birgt demnach mit Blick auf ein Infektionsrisiko keine Gefahr für die Besucher.


Da im Kinosaal in der Regel nicht bzw. kaum gesprochen werde, liege die Zahl der eingeatmeten Aerosole selbst bei einem Film mit Überlänge noch deutlich unter der eines Großraumbüros, so die Forscher. Gegenüber dem Büroalltag mit Gesprächen betrage die eingeatmete Aerosolmenge im Kino unabhängig vom zeitlichen Verlauf gerade einmal 0,3 % gegenüber der Bürosituation. Das hängt laut Institut auch mit der Lüftungsart in Kinos zusammen. Selbst im Szenario, wenn 10 % der Kinobesucher im Saal infiziert wären (was aufgrund der aktuellen Infektionszahlen keineswegs zu erwarten sei,) läge die Aerosolkonzentration dort immer noch deutlich unter der Konzentration, der die Büromitarbeiter bei nur einem Infizierten ausgesetzt seien!


Bei dem in Kinos vorherrschenden Belüftungstyp handelt es sich um sogenannte Quelllüftungen (Anm.: eine solche Anlage ist auch im Lumen Düren im Einsatz). Die Luft strömt unter dem Sitzbereich ein. Die verbrauchte Luft erwärmt sich und steigt nach oben, wo sie abgesaugt wird. Die Luft im Atembereich ist daher deut- lich weniger aerosolhaltig als bei gleichem Luftwechsel in einem Raum mit Mischlüftung, wie in Büroräumen üblich. Der Frischluftanteil kann bis auf 100 % angehoben werden. Aerosole und Viren werden so zu 100 % abtransportiert.


Derweil machen die Dürener Kinobetreiber auch weiterhin mehr für ihre Besucher als von der NRW-Landesregierung gefordert. Während in NRW auf die Forderung einer Mindestabstandsregelung in Kinosälen inzwischen verzichtet wird, sofern die Kontaktdaten der Gäste erhoben werden, wird im Lumen zwischen den Ticketbuchungen innerhalb einer Sitzreihe automatisiert mindestens ein Sitzplatz nicht verkauft und frei gelassen. Daraus ergibt sich ein Mindestabstand im Saal von mindestens einem Meter in alle Richtungen. So liege man noch immer über den Anforderungen in NRW und auf gleicher Basis mit den von Anfang an bestehenden Regelungen für Kinos in z. B. Österreich und der Schweiz (ebenfalls ein Meter), was auch dort zu keinerlei Problemen geführt hat. Es gibt bislang nicht einen bekannten Fall, bei dem eine Infektion auf einen Kinobesuch zurückzuführen ist. 

Quelle: HDF-Studie

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