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PAPST FRANZISKUS - EIN MANN SEINES WORTES

Inhalt
Papst Franziskus ist für viele Gläubige ein Hoffnungsträger für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in einer globalisierten Welt. Wie der argentinische Papst seine Reformideen vorantreibt und sich in aller Welt dafür einsetzt, zeigt Wim Wenders in seinem Dokumentarfilm, der auf Initiative des Vatikans entstand und von großem Respekt für den Kirchenführer geprägt ist, der sich in die Tradition des Kirchenreformers Franz von Assisi stellt.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Die Bildungsarbeit mit dem Film wird dadurch erleichtert, dass Franziskus mit seiner programmatischen Orientierung am Gemeinwohl und seinen humanistischen Überzeugungen auch und gerade Jugendliche anspricht. Seine Reformansätze legen es nahe, im Unterricht zu diskutieren, wie diese mit Widerständen in der eigenen Institution und kirchenrechtlichen Hürden kollidieren. Wenders reklamiert, dass der Film sich nicht an Katholiken oder Christen, sondern an Menschen aller Religionen richtet. Ist ihm das gelungen? Der Filmtitel suggeriert, dass Franziskus ein Mann ist, der lebt, was er predigt. Wie glaubwürdig ist sein Auftreten, wie ernst sein Erneuerungswille? Der Papst war schon oft Protagonist in Kinofilmen. Wie unterscheidet sich Wenders' Konzept von anderen Ansätzen wie etwa "Johannes XXIII – Für eine Welt in Frieden", "Francesco und der Papst" oder "Habemus Papam"?

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Letztendlich sind wir dem Universum egal

Inhalt
„Ich bin jemand, der jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht.“ Als die 16-jährige Rhiannon den*die geschlechts- und körperlose A kennenlernt, verändert sich ihr Blick auf die Welt. Sie verliebt sich in A, egal ob er*sie heute dick oder dünn, männlich oder weiblich, schwarz oder weiß ist. Die Verfilmung von David Levithans Jugendroman „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (Deutscher Jugendliteraturpreis 2015) hinterfragt die Bedeutung von Äußerlichkeiten und stellt allein innere Werte ins Zentrum menschlicher Beziehungen. Die unkonventionelle Liebe zwischen den beiden ungleichen Hauptfiguren regt zum Nachdenken über jugendliche Identitätsfindung und Wertebildungsprozesse an.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Der Film kreist um die Frage, was Identität auszeichnet. Rhiannons und A’s Beziehung steht exemplarisch für die ideale Vorstellung, dass äußerliche Kategorien wie Aussehen, Geschlecht oder Hautfarbe nebensächlich sind. Inwiefern Schüler/innen dieser Botschaft vor dem Horizont ihrer eigenen Erfahrungen beipflichten können, kann im Unterricht diskutiert werden. Auch Studien, etwa zum Einfluss von Geschlecht, Religion, Kultur oder sozialem Status, können vertiefend als Gesprächsgrundlage herangezogen werden. Rollenspiele, die zum Perspektivwechsel auffordern, regen darüber hinaus zur Hinterfragung des eigenen Selbstverständnisses an und öffnen den Blick für Fremdes. Außerdem bietet sich die Erörterung der moralischen Fragen aus dem Film an: Darf man ungefragt in das Leben anderer eingreifen? Wie verhält sich das eigene Glück zum Glück der anderen? Zudem kann die Analyse von Filmsprache und Genre als Basis für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Roman im Vergleich zum Film dienen. Begreift man den Film hingegen als Parabel auf die jugendliche Nutzung von sozialen Medien, bietet sich eine Untersuchung verschiedener Ausprägungen digitaler Identität und ihrer Bedeutung für die Nutzer/innen an.

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LOVE SIMON (ab 28.06 buchbar)

Inhalt
Jeder verdient eine großartige Liebesgeschichte. Für den siebzehnjährigen Simon Spier ist es allerdings etwas komplizierter: er muss seiner Familie und seinen Freunden erst noch erklären, dass er schwul ist. Und er muss auch noch herausfinden, wer der anonyme Mitschüler ist, in den er sich online verliebt hat. Die Lösung beider Probleme nimmt einen urkomischen aber auch beunruhigenden Verlauf und verändert Simons Leben vollkommen. Regisseur Greg Berlanti (Ausführender Produzent u.a. bei „Everwood”, „The Flash” und „Riverdale”) inszenierte LOVE, SIMON nach einem Drehbuch von Elizabeth Berger und Isaac Aptaker. Es basiert auf Becky Albertallis vielgelobten Roman und erzählt eine ebenso komische wie aufrichtige Geschichte übers Erwachsenwerden und von der aufregenden Erfahrung zu sich selbst zu finden und sich zu verlieben.

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JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER (Für Grundschulen)

Inhalt
"Das Land, in dem Lukas der Lokomotivführer lebte, hieß Lummerland und war nur sehr klein." Mit diesen Worten aus dem Kinderbuchklassiker von Michael Ende beginnt auch die Geschichte im Film. Jim Knopf, der als Baby in einem Paket eintrifft, passt gerade noch hinein. Doch als er Teenager wird, stellt der verwirrt regierende König Alfons fest: Überbevölkerung! Dampflok Emma oder Jim - eine*r muss weg. Lukas und Jim fliehen vor dem Dilemma, stechen mit Emma in See und erleben eine ebenso spannende wie fantastische Reise. Die mandalanische Prinzessin Li Si, just von derselben Bande entführt, die auch Jim Knopf verschickte, befreien sie schließlich aus den Klauen der Drachenlehrerin Mahlzahn. Zurück in Mandala lüftet die Lehrerin ein Geheimnis: Jeder Drache, der besiegt wird und dabei am Leben bleibt, wird weise. Dank der so geläuterten Frau Mahlzahn kann Lummerland elegant vergrößert werden, so dass alle – inklusive der inzwischen mit Jim Knopf verlobten Li Si – darauf Platz haben.

Anknüpfung für die pädagogische Arbeit
Dass der Film gerade jüngere Kinder visuell sehr wohl zu überwältigen vermag, ist Chance wie Risiko zugleich. Einerseits bleiben starke Bilder noch lange in Erinnerung, andererseits können diese die Aufmerksamkeit von der erzählten Geschichte und damit auch von der Botschaft des Films abziehen. Während man mit älteren Kindern die Stationen der Heldenreise im Unterricht durchaus noch mal nachvollziehen kann, empfiehlt sich für jüngere ein eher szenebezogenes Arbeiten, etwa zu der Frage, warum der Scheinriese Tur Tur allein in der Wüste lebt oder Halbdrache Nepomuk ausgegrenzt wird. Zudem können die Naturphänomene Echo, Fata Morgana, Schnee und Vulkane aufgegriffen werden. Für Leselernende spannend sind die verschiedenen Schriftbezüge auf Paket, Jims Brief an Frau Waas, der Flaschenpost Li Sis. Als übergreifendes Thema stellen sich die Fragen: Wie viel Mut brauchen Helden? Wie wichtig ist Freundschaft für sie? Und: Was sind überhaupt Helden?


(Alle Texte und das jeweilige Unterrichtsmaterial werden von „Vision Kino“ zur Verfügung gestellt.)

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